Inselspital, Universitätsspital Bern

UNZ - Inselspital, Universitätsspital Bern

Universitäres Notfallzentrum

Inselspital
Freiburgstrasse 16 C
CH-3010 Bern

www.notfallzentrum.insel.ch

Das Universitäre Notfallzentrum 

Das im Juni 2012 neu eröffnete Universitäre Notfallzentrum zählt mit seinen 3 Hubschrauberlandeplätzen, 3 Schockräumen und 30 zentralmonitorüberwachten Behandlungsplätzen, zu den modernsten Notfallzentren der Schweiz.  Das Notfallzentrum verfügt über eine hochmoderne radiologische Geräteausstattung mit einem strahlungsarmen 256 Zeilen-Notfall-CT, einen im Schockraum platzierten Lodox-Linearscanner sowie über diverse Ultraschallgeräte zur Durchführung einer gezielten Schockraumsonographie (FAST) als auch einer ausgedehnten Bauch-Sonographie oder einer Herzechokardiographie.

Neben der Spitzenmedizin wird jedoch auch die Grundversorgung im Notfallzentrum wahrgenommen. Als Anlaufstelle für Patienten mit einfachen Krankheiten und leichten Verletzungen dient die Fast Track Einheit als niederschwellige Eintrittspforte zum Gesundheitssystem. 

Das UNZ des Inselspitals behandelt jährlich circa 48’000 Patientinnen wovon die Hälfte Selbsteinweiser sind. Die Patienten stammen aus insgesamt 148 Ländern.

 

Das Inselspital
Das Inselspital nimmt als Universitätsspital im Schweizerischen Gesundheitswesen eine bedeutende Stellung ein. Wir sind ein medizinisches Kompetenz-, Hochtechnologie- und Wissenszentrum mit internationaler Ausstrahlung und ein Ort der Begegnung für Wissenschaft und Forschung.

Unser 1354 gegründetes Spital ist in der Bevölkerung wie kaum ein anderes Unternehmen verwurzelt. Als bedeutender Wirtschaftsfaktor mit hoher Wertschöpfung ist unsere Attraktivität auf dem Gesundheitsmarkt gross, unsere Dienstleistungen geschätzt.

Rund 8 300 Mitarbeitende leisten täglich ihr Bestes in der “Gesundheitsstadt” Inselspital, damit jährlich rund 44 000 stationäre Patienten bestmögliche Medizin und individuelle Pflege erfahren. Wir bieten hochspezialisierte, tertiärmedizinische Leistungen – inklusive Transplantationsmedizin – mit ausgeprägter Interdisziplinarität und hoher zwischenmenschlicher Betreuungsqualität an.

Als lernende Organisation überprüfen wir permanent unsere strategischen unternehmenspolitischen Positionen und Grundsätze – gerade auch im Hinblick auf die sich verändernden gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen. Wir wollen weiterhin Garant sein für qualitativ hochstehende Leistungen in Medizin, Lehre und Forschung.

Dr. med. David Srivastava & Dr. med. Anne Jachmann

36.5 % der erwerbstätigen Bevölkerung in der Schweiz haben einen Migrationshintergrund. Studien belegen, dass ihr körperlicher und psychischer Gesundheitszustand oftmals weniger gut ist als jener der einheimischen Bevölkerung.

Besonders Migranten und Populationen mit schwachem sozioökonomischen Status finden den Zugang zum Schweizer Gesundheitssystem weniger gut. Oftmals bildet die Notfallstation im akuten Geschehen oder auch bei chronischen Beschwerden die einzige Option medizinische Hilfe zu finden.

Aufgrund dieser Tatsachen legt das UNZ einen besonderen Wert auf die strategische Entwicklung einer besseren Versorgung von Migranten und hat sich durch seine Forschung und seine Projektentwicklung im Bereich Migrationsmedizin die Unterstützung zahlreicher Projektpartner sichern können.

Die Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz, dem Bundesamt für Gesundheit und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Kliniken spielen eine entscheidende Rolle. Weitere UNZ Partner im Bereich Migrationsmedizin sind das Unispital Zürich und die New School for Social Research in New York.

Jährlich findet das vom UNZ organisierte «Swiss Symposium on Refugee and Migrant Health» statt, wobei engagierte Redner, aus dem In- und Ausland Fachvorträge halten. Am 13. Dezember 2019, findet das nächste Symposium statt.

Im Jahr 2019 wurde eine Sonderedition zum Thema Gesundheit von Flüchtlingen und Migranten International Journal of Environmental Research and Public Health herausgegeben. Es wurden in dieser Sonder-Edition 37 Publikationen veröffentlicht. Zahlreiche Autoren aus ganz Europa haben die Möglichkeit genutzt, Publikationen im Rahmen der Sonderedition zu veröffentlichen, einschliesslich der ECDC europäischen Guidelines.

Für Gespräche mit fremdsprachigen Patienten wird entweder ein Mitarbeiter des UNZ/ Inselspitales zur Übersetzung hinzugezogen oder der nationalen Telefondolmetschienst. Dieser ist 24 Stunden/Tag verfügbar und kommt bei kurzen Abklärungen und in Notfallsituationen zum Einsatz, oder wenn kein Übersetzer vor Ort verfügbar ist.

Folgende Sprachen bietet der nationale Telefondolmetschdienst: Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Italienisch, Kurdisch, Portugiesisch, Russisch, Somalisch, Spanisch, Tamilisch, Tigrinya und Türkisch.