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Geschichte

Das Netzwerk Swiss Hospitals for Equity entstand aufgrund der Erfahrungen mit dem europäischen Projekt “Migrant friendly Hospitals” (MFH / migrantenfreundliche Spitäler), das von der Europäischen Kommission von 2002 bis 2004 finanziert und von 12 Spitälern in 12 verschiedenen Ländern der Europäischen Union umgesetzt wurde.

Zu Beginn leistete das Bundesamt für Gesundheit unter demselben Projektnamen (MFH) von 2005 bis 2006 finanzielle Unterstützung für gezielte Massnahmen in Spitälern, und zwar als Teil seiner 2002 lancierten nationalen Strategie Migration und Gesundheit. Die Ergebnisse und Empfehlungen aus dieser Projektphase in der Schweiz wurden in einem Handbuch zu diesem Thema veröffentlicht. In einem zweiten Schritt wählte das BAG 5 Spitäler und Spitalgruppen aus, um sie zu Kompetenzzentren zu machen, die in der Lage sind, auf die spezifischen Bedürfnisse der Migrationsbevölkerung in der Schweiz einzugehen. Die Auswahl erfolgte aufgrund der Finanzierungsgesuche und unter der Voraussetzung, dass die Spitäler / Spitalgruppen die Programme mitfinanzieren.

2014 beschlossen die Mitgliedspitäler, das Netzwerk in „Swiss Hospitals for Equity“ umzubenennen und damit darauf hinzuweisen, dass es wichtig ist, für alle Patientinnen und Patienten eine qualitativ gute Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, nicht nur für Migrantinnen und Migranten.

Derzeit befindet sich das Netzwerk in einer Expansionsphase, neue Mitglieder können einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen, indem sie die entsprechenden Formulare ausfüllen (siehe Links).